Die Familie Basedow und die Elbschiffahrt

tl_files/Bilder/_Hefte/h09_titel.pngHeft 9

 

Theodora Basedow, Werner Hinsch

 

Die Familie Basedow und die Elbschiffahrt

 

Erscheinungsjahr: 2003

 

Format: DIN A5, 94 Seiten, 67 Bilder

 

5,50 €


 

Der "Verein zur Förderung des Lauenburger Elbschiffahrtsmuseums e.V." hat entsprechend seinen satzungsgemäßen Aufgaben diese neue Schrift nach etwa zweijähriger Vorarbeit nun vorgelegt. Sie stellt die Familie Basedow in den Mittelpunkt der von Lauenburg ausgegangenen Personenschifffahrt. Diese Schiffsverbindung war genau 100 Jahre lang das prägende Verkehrselement unserer Region, stellte den Anschluss an die Großstadt Hamburg her. Die "Lauenburger Dampfer" sind noch heute bei den älteren Bewohnern der Elborte in guter Erinnerung. Nach Überwindung vieler Höhen und Tiefen - insbesondere in den Kriegsjahren - musste der Betrieb 1961 eingestellt werden. Es waren neue schnellere Verkehrsträger aufgetreten, die eine wesentlich kürzere Beförderung sicher stellten.

 

Erst der Tourismus eröffnete später neue Aktivitäten im Bereich lokaler Rundfahrten. Bereits 1906 traten die Brüder Theodor und Hugo Basedow aktiv in das Geschehen ein. Herausragende Persönlichkeit und "Motor" des Unternehmens über alle Jahre war Theodor Basedow. Ohne sein persönliches Engagement wäre die Entwicklung nicht möglich gewesen. Die Schifffahrt bildete seinen Lebensinhalt.

 

Die Basedows begnügten sich aber nicht nur mit der gut etablierten Personenschifffahrtslinie, sondern suchten, dem Trend der damaligen Zeit entsprechend, auch eine Alternative in der Schleppschifffahrt und später in der Güterschifffahrt mit modernen Fahrzeugen.

 

Die neue Schrift beinhaltet erstmalig auch die umfangreichen persönlichen Erinnerungen von Theodora Basedow, der Tochter des letzten Firmeninhabers, des Reeders Theodor Basedow. Sie war von Jugend an ständig mit den Schiffen ihres Vaters konfrontiert und beschreibt die Geschehnisse vor, während und gleich nach dem zweiten Weltkrieg in eindrucksvoller Weise. Dadurch wird dieses Schrift besonders bedeutend für Lauenburg und seine Schifffahrtsgeschichte.

 

Der historische Raddampfer KAISER WILHELM, am 25. Oktober 1970 von der Weser kommend am Ponton der Schifferstadt Lauenburg eingetroffen, erinnert heute als "Museumsexponat im Maßstab 1:1" an die große Tradition der "Lauenburger Dampfer".

 

In diesem Heft wird über die Personenraddampfer HAMBURG, LAUENBURG, CONDORDIA, PATRIOT, COURIER, KAISERWILHELM II, PFEIL, MAIBLUME, GERMANIA, WITTENBERGE, STADT LAUENBURG, AUGUSTE VICTORIA, FORTUNA II und HUGO BASEDOW mit Abbildungen berichtet.

 

Der neue Firmenzweig „Güterschifffahrt“ ab 1940 schließt die Berichterstattung ab.

 

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