Brückenschlag Lauenburg - Hohnstorf

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Heft 7

 

Dr. Claudia Tanck, Julia Hamann, Wencke Stegemann,

Andreas Badenius, Dr. William Boehart, Werner Hinsch

 

Brückenschlag Lauenburg - Hohnstorf,

zur Geschichte des Elbüberganges bei Lauenburg

 

Erscheinungsjahr: 2001

Format: DIN A5, 84 Seiten, 43 Fotos

5,00 €


 

Das Heft Nr. 7 erschien aus Anlass der Wiederkehr der Eröffnung der heutigen Lauenburger Elbbrücke vor 50 Jahren. Es fasst die wesentlichen Forschungsergebnisse zur Geschichte des Elbüberganges zwischen Lauenburg und Hohnstorf in Text und Bild zusammen.

 

Die Geschichte dieser Elbquerung reicht weit über die Einweihung der heutigen kombinierten Eisenbahn- und Straßenbrücke im Jahre 1951 zurück. Recht früh entwickelte sich ein Fährbetrieb zwischen den beiden Orten. Fährprivilegien aus dem Mittelalter sind aktenkundig. Mit der Industrialisierung entstanden neue Verkehrsträger.

 

Bereits 1864 ging eine Eisenbahnfähre, die „Trajektanstalt“ zwischen Lauenburg und Hohnstorf in Betrieb. Das Verkehrsaufkommen wuchs derart an, dass bereits 1878 eine feste Verbindung als Eisenbahnbrücke notwendig wurde. Diese erste Lauenburger Elbbrücke hat das Kriegsende 1945 nicht überlebt, so dass kurzfristig wieder die seit 1878 verkehrende Fahrzeugfähre zu größerer Bedeutung gelangte.

 

Die heutige Brücke entstand in den Jahren 1950/51. Auf ihr liegt einerseits die Bundesstraße 209 Schwarzenbek – Lüneburg – Soltau und andererseits die Eisenbahnlinie Kiel-Lübeck-Lauenburg-Lüneburg. Das Bauwerk verschlang 3 600 t Stahl, 2 600 t Zement und 10 000 Kubikmeter Beton. Die Kosten für Brücke, Rampen, Bahnhofsumbauten betrugen ca. 8 Mio. DM. Die Einweihung am 20. Mai 1951 nahm der Bundesverkehrsminister Dr. Hans-Christoph Seebohm vor.

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Die Trajektanstalt (Eisenbahnfähre) zwischen Lauenburg und Hohnstorf

 

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Die erste Eisenbahnbrücke über die Elbe; sie war für den Motordroschkenverkehr gesperrt

 

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Trotz Brücke gab es somit weiterhin den Fährbetrieb

 

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Bau der heutigen Straßen- und Eisenbahnbrücke