Ernst-Wilhelm Dietze (1827-1915)

tl_files/Bilder/_Buecher/01-2_Titel.pngSchrift Nr. 01-2

 

Helmut Düntzsch, Werner Hinsch

 

Ernst-Wilhelm Dietze (1827-1915)

- ein Wegbereiter im Flussschiffbau

 

2. erweiterte Auflage, 1987

Format: A5, 64 Seiten, 28 Abbildungen

 

4,00 €


 

Das Elbschiffahrtmuseum in Lauenburg hat anlässlich einer Sonderausstellung, die sich mit der Schiffswerft der Gebrüder Sachsenberg in Rosslau an der Elbe befasste, diese Schrift herausgegeben.

 

Nach eingehendem Quellenstudium kann man rückblickend ohne Übertreibung behaupten, dass diese Werft zu epochalen Leistungen im Flussschiffbau befähigt war.

 

Erinnert sei an die große Anzahl von Radschleppdampfer-Neubauten und an die wohl bekannteste Erfindung, das Sachsenbergsche Schaufelrad. Wagemut und das Gespür für die Notwendigkeit technischer Neuerungen der Unternehmer Gebrüder Sachsenberg gepaart mit einem ausgezeichneten Mitarbeiterstab - unter ihnen Ernst Wilhelm Dietze - schufen Schiffe größter Vollkommenheit, die als die modernsten ihrer Zeit galten. Die Geschichte des Flussschiffbaus ohne die Werft Gebrüder Sachsenberg ist nicht denkbar.

 

Der 150. Geburtstag von Ernst Wilhelm Dietze, dem verdienstvollen Oberingenieur der Sachsenberg-Werft, gab Anlass genug zur Darstellung einer Zeitepoche des technischen Umbruchs in der Flussschifffahrt. Dieses ist ureigenstes Konzept des Lauenburger Elbschiffahrtmuseums, konnten doch gerade noch rechtzeitig die ersten Studien des zu Ende gehenden Zeitalters der Radschleppdampfer Mitte der 1960er Jahre an Bord eines 1911 bei Gebrüder Sachsenberg unter Leitung von Ernst W. Dietze gebauten Schiffes durch Mitarbeiter des Museums erfolgen. Es war der tschechische Seitenradschleppdampfer »Lod Mládeže«, der bis Ende 1968 noch im Originalzustand mit Kohlebefeuerung zwischen Hamburg und Děčín verkehrte.

 

Die nachfolgende Biografie über Ernst W. Dietze möchte zur Rückbesinnung auf eine große Zeit aufrufen und gleichzeitig der großen Leistungen dieses Mannes würdig gedenken.

 

Der Gotthard Sachsenberg-Stiftung e.V. sowie zahlreichen Mitgliedern des Familienverbandes Sachsenberg sei an dieser Stelle in besonderem Maße für das Zustandekommen dieser Schrift gedankt.

 

Einige Fotos aus der Schrift

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