Wiederaufarbeitung der
BURMAH QUEEN -  ex. WASSERSCHUTZPOLIZEI V

 

 

Von unserem Vereinsmitglied Hr. Wolfgang Schlager aus Bellingham im Staate Washington-USA erhielten wir die freudige Nachricht, dass die Aufarbeitung des Schiffes begonnen hat. Nachfolgend einige Aufnahmen über den derzeitigen Zustand.

 

 

Die BURMAH QUEEN liegt jetzt auf einer kleinen Werft in Port Townsend auf der Olympic Halbinsel. Es ist ein 3-Mann-Betrieb auf der Basis "Do it yourself". Man kann dort alles selbst machen, oder eben Sandstrahler, Schweisser, Anstreicher oder andere Hilfskräfte selbst organisieren und mitbringen, so kommt man am günstigsten davon.  An jedem Wochenende sind hier Jerry Ross und sein Sohn Jeremie mit einer Anzahl Freiwilliger am werkeln.
Links im Bild Jeremie Ross vor dem Kessel und der Maschine. Die Dampfmaschine läuft einwandfrei, sie muss nur neu verpackt werden.

 


 
 
Noch steht der alte, verworfene Dampfkessel an Bord, aber ein neuer Flammrohrkessel aus Marinebeständen wartet schon auf den Einbau. Der Ersatzkessel ist noch nicht gebraucht und kostete nur $ 2.800. Ein wahres Schnäppchen.
Schiffbaumäßig muss die Aussenhaut an einigen Stellen gedoppelt und einige Spanten erneuert werden, besonders im ehemaligen Kohlenbunker- und Bilgenbereich. Mit dem neuen Kessel werden auch neue Dieseltanks eingebaut.
Etliche Rohrleitungen sind zu erneuern. Der Rumpf muss gesandstrahlt und mit einem guten Anstrichaufbau beschichtet werden.

 

 

Nachdem der Kessel sehr günstig beschafft werden konnte, sind die restlichen Arbeiten überschau- und finanzierbar.
Ich schätze, dass das Boot 2006 wieder zu Wasser kann und dann noch etliche Jahre dampfen wird.

Capt. Wolfgang Schlager, Bellingham, Wa., USA

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